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Das leistet der Schutz für Smartphone und Tablet wirklich

Derzeit gibt es rund eine Million Android-Schädlinge, vor denen die Sicherheitsmechanismen in Android kaum schützen. 15 Security-Apps, die es besser machen wollen, im Test. Von kostenlos bis 35 Euro pro Jahr.
Der Super-GAU für Android trat Anfang Juli 2013 ein. Sicherheitsexperten von Bluebox Security hatten die bisher schwerste Lücke in Googles mobilem Betriebssystem entdeckt. Durch den Fehler lassen sich Apps manipulieren, ohne dass sich ihre Checksumme ändert. Das bedeutet, Android kann nicht mehr unterscheiden, ob es sich etwa um das originale WhatsApp handelt oder um eine von Trojanern verseuchte Version. So eine massive Schwäche ist genau das, was sich die Autoren von Android-Schädlingen wünschen, denn so können sie unerkannt ihre Viren und Trojaner unters Volk bringen.
 
Betroffen sind 99 Prozent aller Android-Geräte, derzeit sind das weltweit etwa 90 000 000 Smartphones und Android Tablet PC. Eine weitere schlechte Nachricht für Android-Nutzer: Auch die Malwarebedrohung wächst stark. Die Sicherheitsexperten von AV-Test, die auch die Erkennungsleistung in diesem Test ermittelt haben, sammeln Viren für Android in einer umfangreichen Datenbank. Vor kurzem wurde die Schallmauer von einer Million Schädlingen durchbrochen. In jedem Monat kommen noch einmal bis zu 200 000 hinzu. Davor schützen nur zuverlässige Security-Apps, von denen CHIP 15 für Android getestet hat.
 
Von kostenlos bis 35 Euro pro Jahr
Im Testfeld sind Apps von 0 bis 35 Euro pro Jahr versammelt, die eine echte Virenerkennung mitbringen. Die Apps benötigen mindestens Android 2.1 oder 2.2 und laufen bis zur aktuellen Android-Version. Getestet hat AV-Test die Schädlingserkennung unter Android 4.2.2. Fake-Apps, die sich mit Namenszusätzen wie Antivirus oder DefendeR schmücken, aber gar keine Virenerkennung bieten, sind zumindest im deutschen Google Play Store auf dem Rückzug. Trotzdem gilt: Wer nicht aus Versehen Geld für eine Sicherheitsapp ausgeben will, die sich im Nachhinein als Mogelpackung entpuppt, hält sich am besten an bekannte Hersteller.
 
Kritik geht aber auch an die etablierten Virenbekämpfer für ihre Vorgehensweise im Play Store. Die meisten kostenpflichtigen Apps gibt es erst einmal für zwei Wochen oder einen Monat zum Gratistest. Das ist gut, jedoch „vergessen“ einige Hersteller, die danach anfallenden Kosten auf der Beschreibungsseite zu erwähnen. Auf den ersten Blick wirkt es für die Nutzer so, also seien die Apps komplett kostenlos, die dann aber nach wenigen Wochen den Betrieb einstellen und Geld verlangen. In unserer Testtabelle finden Sie deshalb für alle Security-Apps die anfallenden Kosten pro Jahr aufgeschlüsselt.
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