Der Softwarekonzern hatte dies bereits Anfang Januar 2012 im Rahmen der Consumer Electronics Show angekündigt. Die Hardware unterscheidet sich lediglich am USB-Anschluss von der Konsolenversion. Das Kabel ist etwas kürzer und der Stecker etwas schlanker, so dass er angrenzende Ports am PC nicht blockiert.
Zudem kommt die Windows-Version von Kinect mit einer neuen Firmware.
Der sogenannte \"Near\"-Modus soll es der Kamera ermöglichen, Objekte bereits im Abstand von 40 Zentimetern zu erkennen. Bislang waren dafür mindestens 80 Zentimeter Abstand erforderlich. Mit dem Near-Modus soll die Kinect-Kamera auch auf einem Schreibtisch gut funktionieren.
Darüber hinaus wurde das Kinect Software Development Kit (SDK) in der Version 1.0 veröffentlicht. Anwender können damit auch kommerzielle Anwendungen für die Kinect-Bewegungssteuerung entwickeln. Zudem bietet es laut Microsoft ein deutlich verbessertes Skelett-Tracking und eine erweiterte Spracherkennung. Das SDK 1.0 kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.
Nach Angaben von Microsoft kommt die Windows-Version von Kinect zunächst in zwölf Ländern auf den Markt, darunter auch Deutschland. Der Konzern will das Gerät zunächst vornehmlich an profesionelle Entwickler verkaufen. Der Preis liegt bei 249 Euro, in den USA sind es 249 US-Dollar.
Die Windows-Version von Kinect ist also rund doppelt so teuer wie die Xbox-360-Version. Microsoft begründet den happigen Preisaufschlag damit, dass die Konsolen-Hardware durch die Spiele mitfinanziert wird. Auf dem PC sei dies nicht der Fall. Zudem stehe das SDK für Kinect kostenlos zur Verfügung.
Im Laufe des Jahres will Microsoft noch eine weitere Version des Geräts für den Bildungsbereich veröffentlichen. \"Qualifizierte Nutzer\" sollen die Windows-Version von Kinect dann für 149 US-Dollar kaufen können. Einen konkreten Termin dafür hat Microsoft bislang nicht genannt.



























