Microsoft: Steve Ballmer in der Krise - Smartphones, iPads und mieses Image

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By: 2011-12-22 03:15:26

Zur Zeit steht Microsofts Chef Steve Ballmer massiv in der Kritik, insbesondere weil der Konzern sich immer noch schwer tut, im Smartphone- und Tablet-Markt Fuß zu fassen. Ein Experte hat 10 Gründe ermittelt, weswegen Steve Ballmers Strategie Microsoft erheblich schaden könnte.

Eines der größten Probleme für Microsoft und seinen Chef Steve Ballmer ist Apples iPad, neben den niedrigen Marktanteilen im Smartphone-Segment. Aktuellen Verkaufszahlen zufolge entsprechen die Verkäufe des iPads bereits 13 Prozent des gesamten PC-Markts. Das bedeutet, dass Microsoft mit seinen Produkten in 13 Prozent des Markts nicht mehr stattfinden kann. Zweites Problem für Steve Ballmer: Auch die klassischen Büroarbeiter setzen mehr und mehr Smartphones und Tablets ein, keine Desktop-PCs mit Windows als Betriebssystem und Office als populärster Büro-Software. Dabei sind gerade Windows und Office die wichtigsten Säulen von Microsoft. Steve Ballmers Plan ist nun, mit dem auf Tablets zugeschnittenen Windows 8 Apple und seine iPads zu attackieren. Doch Marktkenner halten es für durchaus möglich, dass Microsoft damit zu spät kommt und nicht genügend Hardware-Hersteller sich für Windows 8 statt Android entscheiden. Oder nicht genügend App-Entwickler für Windows 8 entwickeln werden.

Dazu kommt, dass bereits im Vorfeld des Windows 8-Releases die Microsoft-treuen Entwickler rebellieren, wie businessinsider.com berichtet. Denn Microsoft setzt bei Windows 8 auf HTML5 und JavaScript, nicht mehr auf Silverlight und .NET. Steve Ballmer bemüht sich seit Jahren erfolglos, mit Windows Phone und der Nokia-Partnerschaft im Segment der Smartphones voran zu kommen. Bisher erfolglos. Trotz der Probleme und schwachen Absatzzahlen von Blackberry-Entwickler RIM kommt Microsoft nur auf rund 2 Prozent Marktanteil. Viel zu wenig. Experten sehen außerdem die Möglichkeit, dass auch IT-Abteilungen in großen Unternehmen sich langsam von Microsoft-Produkten verabschieden und zu Produkten von Google oder Salesforce greifen könnten. Damit würde eine weitere Säule von Microsofts Stärke bröckeln.

Microsoft hat über Jahre die Entwicklung der Xbox 360 und von Kinect forciert, um ein weiteres Standbein aufzubauen. Auch wenn das Spiele-Segment des Konzerns mittlerweile sehr erfolgreich ist, reichen diese Erfolge womöglich nicht aus, um die Probleme in den anderen Bereichen auszugleichen. Alles in allem sieht das Magazin businessinsider.com daher die Gefahr, dass Microsoft in echte wirtschaftliche Probleme gerät, wenn in mehreren Geschäftsfeldern zeitgleich die möglichen Gefahren akut werden. Das würde die Ablösung von Steve Ballmer als CEO zur Folge haben, munkelt man. Den Ballmer ist am Tiefpunkt seiner Popularität, wie es scheint. In Umfragen schneidet er durchweg schlecht ab. Über die Rückkehr von Microsoft-Gründer Bill Gates wird bereits spekuliert, der dementierte aber bereits diese Option, wie pcgames.de berichtete.

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