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stellt neuen Tablet-PC Kindle Fire HDX vor

Der Kindle Fire HDX dürfte mit seinen Einstiegspreisen von 229 Dollar (sieben Zoll mit 16 Gigabyte Speicher) und 379 Dollar (8,9 Zoll mit 16 Gigabyte Speicher) so manchen Kunden schnell überzeugen. Schließlich bewegen sich die Geräte verglichen mit der Konkurrenz weiterhin im günstigen bis mittleren Preissegment, bieten dafür aber aktuellste Technik.
 
Angriffskurs mit besserer Technik
 
Mit dem Kindle Fire HDX bläst Amazon vor allem gegen Apples iPads zum Angriff. Immerhin übertrumpft Amazon den Marktführer in Sachen Technik locker.
 
Im Inneren des neuen tablet pc arbeitet in beiden Varianten ein 2,2 Gigahertz schneller Vierkern-Prozessor, der die dreifache Leistung des Vorgängermodells bieten soll. Der Kindle Fire HD nutzte nämlich nur einen 1,5 Gigahertz schnellen Zweikern-Prozessor.
 
Auch die Display-Auflösung hat Amazon aufgebohrt, die Dimensionen des Displays bleiben jedoch beim Alten. Der 7 Zoll große Kindle Fire HDX stellt 1920×1200 Pixel dar (Vorgängermodell: 1280×800), die 8,9 Zoll große Variante schafft sogar 2560×1600 Pixel (Vorgängermodell: 1920×1080 Pixel).
 
Dem 8,9 Zoll großen Kindle Fire HDX spendiert Amazon außerdem noch eine Kamera auf der Rückseite des Gerätes, die mit acht Megapixeln Auflösung Fotos schießen kann. Eine Neuerung für Kindle-Tablets.
 
Kindle Fire HDX mit "Notfall"-Knopf
 
Neben zahlreichen Software-Updates lässt sich über das auf Android basierende Betriebssystem Fire OS 3.0 mit Hilfe der neuen Funktion "Mayday" ("Notruf") auch jederzeit eine direkte Verbindung zum Amazon-Support aufbauen. Dieser ist das gesamte Jahr über rund um die Uhr erreichbar, wie Amazon-Chef Jeff Bezos während der Präsentation versprach.
 
Preislich behält Amazon seinen bisherigen Kurs bei und bietet die tablet pc kaufen so günstig an, dass der Konzern am Verkauf des Geräts nichts verdient. Die Kindle-Produkte sollen sich ausschließlich durch die Nutzung kostenpflichtige E-Books, Apps und MP3s rentieren.
 
Bessere Ausstattung bedeutet höheren Preis
 
Für mehr Speicherplatz (32 und 64 Gigabyte) oder Mobilfunkfähigkeit verlangt Amazon jeweils einen Aufpreis. Beim 7-Zoll-Tablet schlägt eine Erweiterung der Datenkapazität mit 40 Dollar pro Schritt zu Buche, beim 8,9 Zoll großen Bruder werden 50 Dollar pro Schritt fällig. Das Mobilfunkmodul mit LTE erhöht den Preis in allen Fällen um 100 Dollar und wird von den Anbietern AT&T oder Verizon betrieben.
 
Wer zudem einen werbefreien Kindle Fire HDX nutzen möchte, muss nochmal 15 Dollar mehr ausgeben. Bisher ist das Kindle Fire HDX nur für den amerikanischen Markt vorgestellt, wobei der Kindle Fire HDX mit 7 Zoll Display ab dem 18. Oktober 2013 ausgeliefert wird, das 8,9-Zoll-Modell ist auf den 07. November 2013 datiert. Ob und wann die Modelle auch in Deutschland erhältlich sein werden und zu welchem Preis, ist bislang nicht bekannt.
 
Das vorherige Modell Kindle Fire HD ist in der 7-Zoll-Ausführung in den USA ab jetzt bereits ab 139 Dollar beziehungsweise 169 Dollar zu haben, je nach Speicherkapazität. In Deutschland kosten diese noch 199 Euro und 229 Euro.
 
Apple bleibt Marktführer
 
Nach Berechnungen von IDC hatte Amazon mit seinen Kindle-Readern zuletzt einen Marktanteil von 3,7 Prozent, das Unternehmen selbst nennt keine Zahlen. Auch die neuen Modelle sind weiterhin darauf ausgelegt, in erster Linie Inhalte aus dem Angebot von Amazon zu nutzen. Apple ist auch mehr als drei Jahre nach dem Start seines ersten iPads mit rund 40 Prozent der führende Anbieter. günstige tablets mit dem Google-System Android haben aber immer mehr Marktanteile erobert. Die Kindle-Tablets laufen mit einer abgezweigten Version des offenen Android-Systems, die von der Google-Welt abgekoppelt ist.
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